Die Bildungslandschaft in Deutschland befindet sich im Umbruch. Gemeinschaftsschule, Ganztag und Inklusion sind drei Themen unter vielen, die veränderte Anforderungen an die räumliche Organisation bedingen. Die zunehmende Ausdifferenzierung des Unterrichts stellt die rigiden Strukturen vieler Schulbauten und ihrer Freiräume grundsätzlich in Frage. Hinzu kommt, dass aufgrund des schlechten Zustands des Gebäudebestands häufig bauliche Veränderungen anstehen.
In moderierten Planungsprozessen (Phase Null) unter Einbeziehung von Verwaltung, Schulleitung, Lehrenden und Lernenden, Eltern, Kooperationspartnern und Anwohnern erarbeiten wir Konzepte für die räumlich-pädagogische Entwicklung von zukunftsfähigen Schulen. In enger Kooperation mit Pädagogen und Fachplanern entwickeln wir zeitgemäße Planungen an der Schnittstelle von Pädagogik und Raum.
Das Planungsbüro Daniel Schönle setzt sich sowohl mit städtebaulichen als auch mit architektonischen Fragestellungen auseinander. So wie ein Gebäude immer einen Kontext hat, wird Stadtplanung durch Architektur und Freiraumplanung konkret. Eine wichtige Grundlage unserer Arbeit ist, die unterschiedlichen Maßstabsebenen der räumlichen Planung mit einander in Bezug zu setzen. Hierbei richten wir besonderes Augenmerk auf die Zeitlichkeit von Veränderungsprozessen.